Politik, Messen und Kultur: 50plus ist vielseitig engagiert

Neuss, 6. Dezember 2017. Auch im Alter ist der Wunsch groß, ein wertvoller und partizipativer Teil der Gesellschaft zu sein. Das Engagement von Personen im Alter von 50 bis 64 Jahren ist heutzutage, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, überdurchschnittlich hoch, vorzugsweise in den Bereichen Soziales, Kultur und Musik, Freizeit und Geselligkeit sowie Politik und politische Interessenvertretung. 1999 engagierten sich lediglich 23 % der Personen ab 65 Jahren freiwillig, 15 Jahre später waren es schon 34 % (Quelle: Deutscher Freiwilligensurvey, 2014).

Diese Altersgruppe bringt besonders viel Zeit für ihre freiwillige Tätigkeit auf. Rund die Hälfte ist drei oder mehr Stunden pro Woche damit beschäftigt, ein Anteil, der so hoch ist wie in keiner anderen Altersgruppe.

Das Engagement der Best Ager zeigt sich auch in der Kommunalpolitik Deutschlands: Der Landesseniorenrat (LSR) in Baden-Württemberg fordert eine Seniorenvertretung, bei der ältere Bürger sich als Gemeinderäte wählen lassen können und dadurch mehr politisches Mitbestimmungsrecht erhalten. Ziel ist es ebenfalls, in der Öffentlichkeit noch mehr auf die Anliegen der älteren Menschen aufmerksam zu machen. Den LSR gibt es bereits seit 1974. Heute vertritt er im Südwesten Deutschlands die Interessen von 2,8 Millionen Menschen über 60.

Auch in Weilheim werden Senioren selbst aktiv. Dort fand am 22. November zum zweiten Mal die Weilheimer Seniorenmesse – von Senioren für Senioren – statt. 35 Aussteller präsentierten sich den rund 1.000 Besuchern unter dem Motto „Glücklich älter werden“. Organisiert wird die Messe auf ehrenamtlicher Basis vom Arbeitskreis „Senioren“ der Weilheimer Agenda 21. (Quelle: https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/messe-von-senioren-fuer-senioren-9388038.html)

Den Eindruck des Best Ager-Engagements auf verschiedenen Ebenen untermauert auch die Generali Altersstudie 2017. Hier gaben 42 % der Befragten im Alter von 65 bis 85 an, ehrenamtlich zu arbeiten. Bei jenen mit einem hohen Bildungsgrad sind es sogar 61%. Der Kontakt zu Gleichgesinnten und das Gefühl gebraucht zu werden, das sich beim freiwilligen Engagement einstellt, wirken sich besonders positiv auf die psychische Gesundheit der Menschen aus.

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