Archiv für den Monat: Januar 2013

Altersstudie 2013

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Aktiv, mit dem Leben zufrieden und finanziell gut abgesichert

Neuss, 13. Januar 2013. Der Generation 65plus geht es so gut wie nie zuvor. Das sind Erkenntnisse der Generali Altersstudie 2013, die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde. Die Deutsche Seniorenwerbung hat die wichtigsten Erkenntnisse für Sie zusammengefasst.

Autonomes Wohnen, aktiver und mobiler Lebensstil

Mehr als jeder Zweite der 65- bis 85-Jährigen wohnt in einer eigenen Immobilie, der Mehrheit der Befragten steht dabei eine gute Infrastruktur, was beispielsweise Geschäfte des täglichen Bedarfs und die medizinische Versorgung betrifft, in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Wichtige Maßnahmen zur altersgerechten Gestaltung der Wohnsituation sind z. B. barrierefreie Badezimmer, die Vermeidung von Treppen sowie die Möglichkeit, über ein Notsystem bei Bedarf Hilfe zu rufen. Die Mehrheit möchte im Alter in der eigenen Wohnung bleiben und die Unterstützung mobiler Pflegedienste in Anspruch nehmen. Innovative Konzepte wie Mehrgenerationenhäuser oder Senioren-WGs werden seltener gewünscht.

45 Prozent der 65- bis 85-Jährigen engagieren sich gesellschaftlich, unter anderem im kirchlichen Umfeld sowie in Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen. Gut jeder zehnte 65- bis 85-Jährige geht auch jenseits des Renteneintrittsalters einer – stundenmäßig meist begrenzten – Arbeit nach.

Im Durchschnitt sind die 65- bis 85-Jährigen an rund fünf Tagen in der Woche außer Haus unterwegs, jeder Dritte (32 Prozent) sogar täglich. Fast jeder zweite 75- bis 79-Jährige ist noch aktiver Autofahrer (1985: jeder zehnte).

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Finanziell komfortabel abgesichert

Die Älteren leben in einer materiell wesentlich gefestigteren Situation als 65- bis 85-Jährige vor 20 oder 30 Jahren. 63 Prozent bewerten die eigene wirtschaftliche Lage als gut bis sehr gut. Im Durchschnitt verfügen die 65- bis 85-Jährigen über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von rund 2.200 Euro, mehr als jeder Zweite wohnt in der eigenen Immobilie. Die finanziellen Spielräume haben sich im Vergleich zu anderen Altersgruppen in den letzten Jahrzehnten überdurchschnittlich gut entwickelt. Nie ging es deutschen Rentnern so gut wie heute – nachfolgende Generationen dürften es weitaus schwieriger haben.

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Jung geblieben und gesundheitsbewusst

Ausgehend von dem gefühlt jüngeren Lebensalter und der aktiven Lebensführung gewinnen die Älteren ihrem jetzigen Lebensabschnitt viel Positives ab. Viele der 65- bis 85-Jährigen sehen die Verlangsamung des Lebensrhythmus als wesentlichen Vorteil des Alters. Ausgeprägt ist der Wunsch nach Autonomie: „Sehr eindrucksvoll ist das starke Unabhängigkeitsstreben dieser Generation“, sagt Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach. „Die Erhaltung von Gesundheit und Autonomie ist das zentrale Thema – man will gesund bleiben, um unabhängig zu bleiben.“

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