Corona und das Internet.
Online-Shopping ist für Silver Surfer in der Pandemie so beliebt wie nie zuvor

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Ob Einkaufen oder eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, ob Yogakurs oder eine Überweisung tätigen – viele ältere Menschen, die zuvor wenig mit dem Internet anzufangen wussten oder Berührungsängste hatten, sind heute online aktiver denn je. Hat die Pandemie aus der Not eine Tugend gemacht? Mittlerweile tummeln sich Best Ager genauso selbstverständlich auf Videokonferenzplattformen wie Jüngere. Vermutlich werden für viele von ihnen die neuen Verhaltensweisen und Gewohnheiten auch nach Covid-19 bestehen bleiben.

Wie Die WELT in einem aktuellen Artikel veröffentlichte, bescheren die Silver Surfer Amazon und Co. ein neues Milliarden-Hoch. Der Onlinehandel ist in der Corona-Krise noch mal schneller gewachsen als ohnehin üblich. Um fast 15 Prozent auf 83,3 Milliarden Euro legten die Bruttoumsätze 2020 zu, meldet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (BEVH). Damit stammt nun schon mehr als jeder achte Euro der Haushaltsausgaben in Deutschland aus dem Internethandel. Wachstumstreiber waren die älteren Generationen.
Dabei seien für den sprunghaften Anstieg des Marktanteils nicht unbedingt nur die Furcht vor Ansteckung und das Einhalten der Kontaktbeschränkungen verantwortlich, meint BEVH-Präsident Gero Furchheim. „Es gibt in dieser Altersgruppe längst auch eine viel größere Selbstverständlichkeit im Umgang mit dem Internet.”

Studien zeigen, dass dagegen die jüngeren Generationen enorme Rückgänge verzeichnen. Eine fast schon zwangsläufige Entwicklung, wie Gero
Furchheim feststellt. „Die Jungen waren in der Statistik lange Zeit überreprä-sentiert, weil sie von Anfang an keine Berührungsängste hatten. Die Branche ist endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen.”

Besonders dynamisch war das Wachstum bei den Artikeln des täglichen Bedarfs, also Lebensmittel, Drogeriewaren oder Medikamente. Hingegen sind – wenig überraschend – Internetbuchungen für Reisen und Übernachtungen, Bahnfahrten und Mietwagen oder Veranstaltungstickets stark zurückgegangen. Aber die BEVH-Verantwortlichen sind zuversichtlich: „In den kommenden Jahren dürfte sich dieses Geschäft wieder stark beleben.”
Tatsache ist: Drei von vier Onlinekunden wollen in Zukunft mehr oder genauso viel im Internet bestellen wollen wie jetzt. Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatte lediglich jeder zweite Käufer diese Absicht.

„Die Entwicklung Richtung online wird sich nicht mehr umkehren”, sagt Martin Groß-Albenhausen, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des BEVH mit Blick auf eine anhaltende Debatte zum Thema Einkaufen der Zukunft. „Was wir jetzt erleben, ist das neue Normal.”

*Quelle: Die WELT vom 27.01.2021

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Kontakt für Presse- und Interviewanfragen:
Andrea Spieker, Tel. +49 2137 994441
presse@deutscheseniorenwerbung.de

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